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Posted in Gedanken by fritz on 28. Dezember 2009

Nun, meine derzeitig Stimmung lässt sich wohl am Besten so beschreiben:


Quelle: wikimedia.commons

Zum Einen steht bald, noch in diesem Monat, mein Geburtstag an, und ich weiss nicht so recht, wie ich ihn verbringen soll. In Japan und in Tokyo zu sein, war ja schon ein großer Wunsch, der sich mir erfüllt hat. Nur was macht man in der großen Stadt?

Zum Anderen stellt sich mir grad die Frage, wie lange ich noch in diesem Land bleiben kann, darf, soll. Denn: Hier aus der Wohnung muss ich bald ausziehe, da die Freundin meines Mitbewohners gerne mein Zimmer hätte.
Ich hatte damals, zusammen mit meinen Hinflug, auch einen Rückflug gebucht, datiert 6 Monate später. Der wäre dann in zwei Wochen.
Da die Auftragslage derzeit nicht so doll ist, ich nicht wirklich Lust auf einen teuren Umzug in der teuren Stadt Tokyo haben (ihn mir auch gar nicht leisten kann) und meine Zukunft hier auch nicht so wirklich in Stein gemeisselt ist (da ich diese mir ebenso schlecht leisten kann), überlege ich. Ich überlege und überlege und komme doch zu keiner Antwort, daher eben: ?

Ich mache jetzt meine Entscheidung von den nächsten paar Tagen abhängig. Ob weiterhin Tokyo, Japan oder doch wieder Berlin.
Ich würd natürlich gerne hierbleiben, da ich auch mit gewissen Zielen hergekommen, die sich noch nicht alle erfüllt haben. Vielleicht erfüllen die sich auch nicht komplett alle nach einem ganzen Jahr Japan, dennoch würde ich es gern probiert haben, um es mit Sicherheit zu wissen.

Falls jemand Ideen hat, wie es für mich weitergehen könnte, oder was ich an meinem Geburtstag machen sollte, der sei willkommen ein Kommentar zu schreiben.

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7 Antworten

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  1. chrishimself said, on 28. Dezember 2009 at 18:07

    nomihodai session ^^;

  2. Tamon said, on 29. Dezember 2009 at 00:41

    Maiden Cafe

    Ist bestimmt eine Erfahrung wert. 🙂

  3. Ken Aston said, on 29. Dezember 2009 at 01:28

    Zum Geburtstag kannst du alle deine Freunde in ein Restaurant einladen. Das Restaurant zahlt jeder selbst, wird in Japan meist so gemacht. Nur kurz in der Einladung erwähnen, wie teuer es ungefähr wird, und am besten so früh wie möglich rausschicken, damit sich viele Zeit nehmen können.

    So traurig die Abreise ist, manchmal ist es besser, die gemachten Erfahrungen mitzunehmen und die nächste Herausforderung zu planen. Bei der derzeit noch nicht erholten Wirtschaftslage ist es für alle schwierig, etwas Vernünftiges zu finden, und in einem fremden Land ist es noch schwieriger. Wenn es dich später wieder nach Japan zieht, wirst du Wege finden, irgendwann eine Rückkehr zu planen.

  4. […] 1. Japanische Mädchen in deutschen Shirts (natürlich…) 2. Insel Abenteuer!:Oshima 3. Journalismus Rabatt 4. Rennende japanische Mädchen (auch klar…) 5. ? […]

  5. […] Antwort zu einem vorherigen Beitrag vorweg: Ich bleibe noch ein Weilchen in Tokyo! Der 11.1. wäre eigentlich mein Flugdatum gewesen […]

  6. […] Vor einem Jahr war ich zu meinem Geburtstag in einer kleinen Bar in Tokyo, wo ich von einer Geschichte erfahren habe, die maßgeblich dafür verantwortlich war, dass ich mich entschieden hatte im Land zu Bleiben. Denn vor einem Jahr fragte ich mich, ob das mit Japan alles noch Sinn hatte, ich brauchte Geld und eine neue Wohnung. Zu meinem Geburtstag gab es eine Antwort auf alle Fragen. Zu diesem Geburtstag, ein Jahr älter, sind die Sorgen ähnlich. Ich brauch ne neue Versicherung, die mich als Selbstständigen keine astronomischen Monatsgebühren kosten, die dann mein geringes monatliches Einkommen übersteigen. Ich muss mir auch in dem Zusammenhang Gedanken über mehr Aufträge machen, die ich nur bekommen kann, wenn ich die Qualität meiner Arbeit steigern kann und mehr Kontakte zu Redaktionen bekomme. Jetzt bin ich noch mehr davon abhängig als noch vor einem Jahr, auch mit dem Hinblick darauf, dass ich dieses Jahr nochmal für ein paar Monate nach Tokyo möchte, und danach dann eventuell ein Studium inkl. Umzug bezahlen muss… […]

  7. […] Einen Ausweg gab es: Zusammen mit meinem Flug nach Japan buchte ich auch einen Rückflug, auf den Tag genau sechs Monate später. Am 11.1.2010. In weniger als zwei Wochen. Nach Weihnachten gab ich mir selbst eine Woche zu entscheiden, ob ich den Flug nehme und flüchte, oder ob ich es weiter wagen sollte mit dem Abenteuer Japan. Es waren bereits sechs Tage vergangen und ich hatte immer noch keine Antwort. Von dieser Zeit zeugt noch ein Blogeintrag. […]


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