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F**k dich, japanische Polizei

Posted in Gedanken by fritz on 6. Mai 2010

Die Polizei hat mich schon wieder angehalten, wegen meinem Fahrrad und seiner Nummer. Das zweite Mal in diesem Monat (heut ist der 6.!). Diesmal war es am längsten und ich hatte die Fäuste vor angestauter Aggression schon geballt.


Quelle

Kleine Erklärung für alle, die noch nicht in Japan gelebt haben: Kauft man hier ein Rad, muss man es anmelden. Die Polizei ist berechtigt (ist sie das wirklich?), die Nummer mit deiner Identität abzuchecken, haut das nicht hin, ist der Schlamassel da.

Ich hatte ja zuvor das Rad meines ehemaligen Mitbewohners benutzt, bis ich den Schlüssel verloren hatte. Das Fahrrad steht übrigens bis heute an der Shinjuku Station.
Danach kaufte ich mein eigenes Rad, von einem Deutschen, der sich das Bein gebrochen hatte. Er hatte es beim Don Quihote Kaufhaus in Shinjuku gekauft, welches ich bis dahin stets als Ursprung für meinen Besitz angegeben habe, und man mich dann meist laufen ließ. Heuten wollten es die Deppen aber wissen und nagelten mich fest.

Ich kam grad ausm Restaurant, acht anstrengende Stunden Wurst und Bier verteilen hinter mir und ich wollte endlich müde nach Hause fahren. Die Züge fuhren zu dem Zeitpunkt schon längst nicht mehr.
Keine zwei Minuten aus dem Restaurant raus wurde ich in Hibiya von einem dämlich grinsenden Polizei-Futzi angehalten. Wem das Rad denn gehört, fragte er. Es ist mein Rad, sagte ich, und er soll aufhören mich zu fragen und nach Hause fahren lassen, es ist Mitternacht durch und ich bin müde, zudem werd ich ständig gefragt und mir geht das auf die Eier und die sollen damit aufhören. Er checkte die Nummer, was ich denn um die Zeit mache und wohin ich will, wie ich heisse und wo ich wohne. Dabei stets ein Grinsen im Gesicht und immer ‚dauert nur einen kleinen Moment‘. Es dauerte länger als nur einen Moment.

Jedesmal wenn ich angehalten werde, geht mir dieses dümliche Grinsen am meisten auf den Geist. Vielleicht soll es Vertrauen oder Sicherheit vermitteln, ich seh darin irgendwie nur „hehe, wieder einen erwischt, das kann ich meinem Boss erzählen“.

Ich erzähle die übliche Geschichte, doch da um die Zeit keine Sau auf den Straßen ist und er sich langweilt, wollt er nochma ein bisschen Zeit investieren und alles überprüfen. Die Nummer passte natürlich nicht zu meinen Namen.
An dieser Stelle an all die deutschsprachigen Klugscheisser, die es an dieser Stelle wie immer besser wissen. Natürlich muss ich in diesem Land mein Rad auf mich registrieren, da die Polizei bei berechtigten Verdacht, und Ausländer sein gehört dazu, mich anhalten und überprüfen kann. Wer mir was von eingebildeten Rassismus erzählt, dem zeige ich gerne ein paar Statistiken, als Beispiel nur mal die Menschen in meinem Haus: Ich wurde in 10 Monaten Japan öfter von der Polizei angehalten als die sechs Japaner hier in ihrem gesamten Leben in Japan.

Etwas stimmte also mit der Nummer nicht, ich bat den Typen es doch endlich sein und mich nach hause fahren zu lassen, ich war verdammt müde. Doch sein Kollege kam und markierte Autorität. Beide stellten mir nun wieder die gleichen Fragen. Man bat um die Nummer vom Typen von dem ich das Rad hatte, die ich natürlich nicht hatte, da ich ihn das letzte Mal sah als ich das Fahrrad von ihm kaufte. Der Kollege verdrückte sich dann und telefonierte planlos rum. Der Andere, der mich ursprünglich anhielt, fragte mich dann ganz normal was ich denn hier so mache, seit wann ich in Japan bin usw.. Das Gespräch verlief recht entspannt.
Grundlegend setze ich in solchen Situationen auf Vertrauen und Kooperation, auch wenn ich sichtlich angepisster wurde und sie wiedermal bat, mich endlich heimfahren zu lassen.

Der Typ kam aus seinem Kabuff und brachte einen neuen Namen, Lena. Ich kenne eine Lena, die auch einen Johann kennt, von dem ich das Rad habe. Dass er das Rad von ihr hatte wusste ich nicht, und machte meine Situation nicht besser. Zudem auch, dass ich seinen Namen zuerst mit Jonathan angab, da ich mich nicht recht erinnern konnte.

Nun gings los, ich war nun hochgradig verdächtigt und musste mir lauter Fragen gefallen lassen. Während der erste Typ realisierte, dass mein Japanisch nicht das Beste ist, daher langsam und in simplen Worten sprach, prasselte der Andere nur mit Fragen auf mich ein. Er dachte wohl ich spiel die „naiver Gaijin“-Nummer, der Ausländer der kein Japanisch kann und dann laufen gelassen wird. Dabei grinste der Typ ebenfalls so dümmlich. Sein aggressiver Tonfall, stets dieselben Fragen und dieser Scheiss-Gesichtsausdruck, gepaart mit meiner Müdigkeit und meinem dringenden Bedürfnis verdammt nochmal endlich nach hause zu kommen, machten mich immer wütender und meine Stimme wurde genervter und bestimmter. Sein Kollege, mit dem ich mich normal unterhielt, sah meine Wut und versuchte unentwegt deeskalierend zu agieren, auf mich und seinen Kollegen.
Dass ich in Nakano wohne und mit dem Rad dorthin möchte, nahm man mir auch nicht ab, is ja viel zu weit, die 7km aufm Rad…

Gegen Ende, als er endlich begriffen hat und akzeptierte, dass ich das Rad von nem Typen kaufte, der mir nicht sagte, dass er es von nem Mädel hat, stellte er mir dieselbe Frage auf Japanisch zehn verdammte Male: „Warum hast du das nicht gleich gesagt?“

Die ersten fünf Male antwortete ich noch normal in japanisch, immer mit derselben Antwort, ging dann, als er immer noch fragte, zu englisch und angepissten Deutsch über. Die letzten paar Fragen ignorierte ich nur und fluchte nur in die laue Frühlingsnacht.
Ich unterbrach seinen Ansatz der Formulierung der selben Frage zum elften Mal. Laut und wütend fragte ich ihn, was wir denn jetzt machen sollen? Es fährt kein Zug mehr, soll ich laufen?

Zwei Sekunden hielt er inne, realisierte die Situation, belehrte mich in Japanisch und verlangte meine Telefonnummer. Ich gab sie ihm, aber er wollte sie überprüfen und riss mir das Handy aus der Hand. Die Nummer stimmte, der Ausländer hat nicht gelogen. Das siegbewusste Lächeln verschwand aus seinem Gesicht und er ließ mich laufen.

Ich murmelte noch ein Fuck You, und auf den nächsten 100m schrie ich es dann laut, mehrere Male. Ich verspürte den Drang auf Gegenstände einzuschlagen und stellte mir vor, jeder Tritt in die Pedale wäre ein Tritt ins Gesicht vom Polizei-Futzi, wie er wieder zur gleichen Frage ansetzt.

Auf dem halben Weg nach Hause realisierte ich allerdings etwas: Es hätte deutlich schlimmer ausgehen können. Ich war in der eindeutig benachteiligteren Position, war ich doch mit einem unregistrierten Rad unterwegs, gab zweimal eine falsche Auskunft und hatte weder Pass noch Ausländerausweis dabei (den muss man hier neben dem Pass habe und kann sogar verhaftet werden, wenn man ihn nicht vorzeigen kann). Ich habe auch schon andere Geschichten von Ausländern+Fahrräder+penetrante und gelangweilte Polizisten gehört, wo es dann mehrere Stunden dauerte und ein Besuch der eigenen Wohnung zur Suche nach den Fahrradpapieren beinhaltete.
Bei mir waren es nur 20 angepisste Minuten, ohne jegliche Konsequenz. Weder gab es eine Anzeige, noch wurde mein Rad beschlagnahmt. So gesehen ging es gut aus. Doch wenn man von zwei grinsenden Polizei-Futzis angehalten wird, in einem fremden Land dessen Gesetze man nicht komplett kennt und versteht, und die dann aggressiv in einer fremden Sprache auf dich einreden und dich partout nicht gehen lassen wollen – da kann man schonmal wütend werden. Wütend auch, weil man sich einfach hilflos fühlt.

Sicherlich kann ich mein Fahrrad registrieren lassen. Doch wird das grinsende Polizeifutzis davon abhalten, mich anzuhalten und ins Verhör zu nehmen?

Sicherlich nicht.

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17 Antworten

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  1. Snjeko said, on 6. Mai 2010 at 23:29

    O Gott, das ist ja der reinste Stasi-Staat … hat die Polizei in Japan nichts besseres zu tun, als Radfahrer anzuhalten? o.O. Damit verglichen hat man als Ausländer in Russland ohne Wohnort-Registrierung (was schon ziemlich heftig ist) ja noch weniger Ärger. Ich hoffe, du überstehst die Restzeit ohne weitere Polizeikontrollen.

  2. Michael said, on 7. Mai 2010 at 01:28

    Es ist immer interessant das Leute die Stasi berufen, die zu 99% nie die Stasi live kennengelernt haben 😦

    Sorry so eine dumme Kontrolle kann dir auch jederzeit in WEST-Deutschland vor dem Mauerfall passieren wenn du mit dem Auto und dem falschen Gesicht an der falschen Stelle warst.
    (Sei mal arabisch aussehender MITBÜRGER in der USA heutzutage oder in Deutschland… viel Spass!)

    Nun mir ist sowas noch nie passiert, AAABER ich benutze auch kein Fahrrad. Und ich wohne in Regionen wo der (sichtbare) Ausländeranteil sehr gering ist.
    Selbst im Auto in der Walachei bei der Alkoholkontrolle hatte man mich nur kurz hauchen lassen und danach weiterfahren. (Es wurde JEDER auf der Straße gestoppt!)

    Sicherlich ist sowas nervend und ich kann mir es nur zum Teil damit erklären das in Japan der Fahrraddiebstahl so floriert.
    Ich habe allerdings mal von einem Japaner gehört das dies mit der Registrierung in Großstädten wohl ernst genommen wird weil viele Studenten sich mal eben im Suff wohl ein Rad „leihen“.

    Aber wie du selber sagst, du hast falsche Angaben gemacht und bist trotzdem ohne „Auswirkung“ davon gekommen. Klar 20 Minuten so eine Scheiß intervierunde ist sicherlich unwitzig.
    Aber zum Teil kannst du dich ja bei dem Typen bedanken der das Fahrrad seine Freundin(?) an dich verkauft hat.
    Auf den ersten Polizeiblick sicherlich verdächtig und eine oft gehörte Ausrede.
    „Hee Herr Polizist ich habe mir das Auto nur von meinem Kumpel geliehen, ich wusste doch nicht das der Kofferraum voll mit Hanf ist!“
    (Lt. Polizeibekannte die beliebteste Ausrede an der nicht mehr existenten Dt. Niederländischen Grenze 😉 )

    Wie gesagt, es gibt leider genug Deppen die sich so verhalten das normale Bürger wie du dann später drunter leiden müssen.
    (Siehe nur was ich am Montag auf dem Jazz-Festival erlebte)

    Wie gesagt kein Entschuldigungsversuch von meinerseite für die beiden Polizisten. Ich war ja nicht dabei und weiss das Polizisten sehr dumm kommen können :-/

    Deutschland, ich nachts Zeitungen zum „austragen“ in mein Auto ladend
    Polizeiwagen hält an „Hee was machen sie da?“
    Ich genervt: „Waschmaschinen klauen, sieht man das nicht?“
    Polizisten fangen an auszusteigen und böses Gesicht zu machen.
    Ich „Mann ich lade Zeitungen ein zum austragen, das sehen sie doch!“
    Polizisten steigen wieder ein „Das hätten sie doch gleich sagen können!“
    Ich denke mir (Du hättest auch das Gehirn einschalten können!)

  3. Michael said, on 7. Mai 2010 at 01:53

    Was ich mit dem langen Text oben ausdrücken wollte ist

    Es ist scheiße auf der Empfängerseite von Fehlbehandlung durch „Mächte“ zu sein, deren Vorurteile leider oft durch dritte geprägt werden.

    (Zu dem obigen langen Text kann ich nur sagen, ohne Kaffee schwurbel ich immer so stark 😉 )

  4. Sanne San said, on 7. Mai 2010 at 05:19

    Ja, Kommentare bzgl.der Stasi sind echt fehl am Platze. Das ist wirklich kein Vergleich. Kann dich verstehen Fritz, zumal du nach dem langen Arbeitstag echt muede warst.
    Aber du hast recht: du hattest Glueck im Unglueck. Das haette boes ausgehen koennen.
    Ein Freund von Nicole – Australo-Chinese – hat die Nacht auf der Polizeiwache verbringen muessen, ihm wurde direkt unterstellt, dass er das Bike gestohlen hat. Sein Bike hatte keine Nummer, auch hat er die Kaufquittung nciht finden koennen. Damit er endlich heim kann, hat er einen Wisch unterschrieben, dass er s geklaut hat, die Polizisten haben ihm gesagt, dass es fuer ihn keine Konsequenzen haette… naja, ich weiss nicht….

    Fritzl, auch wenns nervt, halt dich hier an die Regeln, du kennst die Prozedur nun schon, hab einfach alles bereit fuer die naechste Kontrolle um unnoetigen Stress zu vermeiden. DAs System wirst du hier nicht aendern koennen.

    Und bei all dem: es hat auch was Gutes: 80 oder 90 % der geklauten Bikes tauchen wieder auf!
    Auch habe ich die Polizisten oft Japaner checken sehen.
    Es ist keine reine Auslaenderquael sache.

  5. blueschi73 said, on 7. Mai 2010 at 05:34

    Du hast mein Mitgefühl! In welcher Ecke wohnst du oder viel mehr wo greift man dich so oft auf? Ich mach dann mal einen Bogen um das Firtel ;-).

    Der Eintag ist trotz des leidigen Themas super geschrieben. Ich wollte ich könnt das so gut, doch leider ist mir diese Gabe nicht gegeben.

    Gruß Blueschi

  6. Michael said, on 7. Mai 2010 at 06:46

    @SanneSan
    Mhhh ich denke deine Zweifel bezüglich dem vom Kollegen unterschrieben Wisch kann ich verstehen.
    Alles hat irgendwie immer Konsequenzen und wenn es das nächste Mal beim Visum verlängern ist. Also wäre ich auch vorsichtig bei solchen Sachen zu unterschreiben.
    Mein erster Japan“lehrer“ meinte mal als sich eine Schülerin über bestimmte Vorgehensweisen (Etikette für Frauen) in Japan aufregte.
    „Man muss das nicht gut finden, aber es zu akzeptieren hilft doch weiter als sich bockig zu stellen.
    Sie regen sich ja auch nicht auf, weil im französischen sich der Genus ändert nur weil EIN Mann anwesend ist.“

    Im Japanischen gibt es da sogar Begriffe für, Tatemae und Honne
    Wir Europäer nennen es „verlogen“, die Japaner meinen es hilft friedlich miteinander zu leben.

  7. umij said, on 7. Mai 2010 at 09:09

    Natürlich hat Fritz hier einen Fehler begangen, weil er sein Fahrrad nicht vorher bei der Polizei registriert hat. Die Sache mit dem Fahrrad ist hier so _die_ wichtigste Sache, wenn man Polizisten begegnet.

    Und es stimmt auch, daß natürlich auch Japaner kontrolliert werden aber:

    Die Polizei, insbesondere in Tokyo betreibt definitiv Racial Profiling. Es nervt, wenn man ständig kontrolliert wird.

    Wohnt man auf dem Land, ist man oft „der einzige“ Gaijin, dann kennt einen sowieso jeder und die Polizei nervt einen auch weniger.
    Das gleiche gilt für Tourist-spots, also Städte mit hohem Touristenaufkommen.

  8. chieff89 said, on 7. Mai 2010 at 11:31

    Ohne Worte…

  9. coolio said, on 7. Mai 2010 at 13:17

    Ui, da hast du aber richtig Schwein gehabt, ehrlich! Ich bin mal morgens mit dem Rad zum Baecker, so 500 Meter vom Haus entfernt. War warm, also nur in Shirt und Boxers aufs Rad. Als ich aus dem Laden kam standen schon 2 Bullen an meinem Rad und suchten den Aufkleber. Auf die Frage wo denn die Registrierung waere, habe ich nur geantwortet: Hallo? Wem ausser mir soll schon ein Rad mit so einer Rahmenhoehe (60 cm) gehoeren? Einem Japaner? Zong, falsche Frage! ARC bitte! Ja, wo soll ich die denn hier hinstecken? Zong, wieder falsche Frage! Selbst mein Hinweis, das ich nur ca. 500 Meter entfernt wohne und ihnen dort ratzfatz meine ARC zeigen koennte, wurde ueberhoert und ich musste mit aufs Revier.
    Gute 2 Stunden wurde ich dort ausgefragt, sogar die Telefonnummer meiner Mutter und meiner Schwester in D wollten sie haben. Anrufen durfte ich in der ganzen Zeit nicht! GsD kannte der Baecker mich schon und hat meine Frau aus dem Bett geklingelt, die dann nach 2 Stunden mit einem Fax von der deutschen Botschaft ankam und mich „ausgeloest“ hat. Gut, man koennte nun sagen : Selber Schuld! Haette halt meine ARC mitnehmen muessen. Ich bin aber der festen Ueberzeugung, das die Bullen in D erstmal mit mir die 500 Meter nach Haus gefahren waeren und mich nicht gleich -ohne jeden Grund- einkassiert haetten. Seitdem gehe ich keinen Meter aus dem Haus ohne ARC, aber natuerlich in Alufolie…..

  10. […] This post was mentioned on Twitter by Fritz Schumann. Fritz Schumann said: could have ended worse, but still, very f**king annoying -.- full story here: http://wp.me/pBgeH-bX (in german) […]

  11. tabibito said, on 9. Mai 2010 at 12:04

    An dieser Stelle an all die deutschsprachigen Klugscheisser, die es an dieser Stelle wie immer besser wissen.

    Sollte sich da doch tatsächlich irgendwann mal jemand erdreistet haben, Dir etwas zu erklären oder einen Rat zu geben? Das wäre ja unerhört!

    Meine persönliche Erfahrung mit Polizei- und Grenzkontrollen, egal in welchem Land: Wenn man es eilig hat, dauert es definitiv länger. Muss so ein Universalgesetz bei Uniformierten sein. Wer es eilig hat, ist verdächtig und wird deshalb rangenommen.
    Jedenfalls bist Du wirklich glimpflich davongekommen, und das wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Teil Deiner Nationalität zu verdanken haben.

  12. jajj said, on 10. Mai 2010 at 05:59

    „Jedenfalls bist Du wirklich glimpflich davongekommen, und das wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Teil Deiner Nationalität zu verdanken haben.“

    das interessiert mich aber nun doch ein wenig… warum?

  13. umij said, on 10. Mai 2010 at 06:28

    so irgendwo zwischen „nächstes Mal ohne Italien“ und generell positiv besetztem Image.

  14. fritz said, on 10. Mai 2010 at 08:48

    naja ich weiss nich, an coolios eintrag merkt man ja, dass das nicht immer hilft. zudem hab ich versucht die deutsche karte zu spielen, da ja auch der, von dem ich das bike habe, ein deutscher ist, ebenso wie die lena

  15. coolio said, on 10. Mai 2010 at 10:58

    @fritz
    Naja, ich haette vielleicht noch anmerken sollen das ich mindestens so angepisst war wie du! Ist ja auch kein Wunder! Morgens um halb acht am Wochenende, noch voll verpennt, die Eier haengen halb aus den Boxershorts und dann stehen da zwei so uniformierte Wichtel um mein Bike! Ich war mir erst nicht sicher: Sind das jetzt echte Bullen, oder wieder so „Aushilfs-Darth Vader“ mit ihren „Anzen daiichi“-Leuchtsaebeln….

  16. Michael said, on 11. Mai 2010 at 15:27

    Naja sehe es mal so.. stell dir vor was dir passiert wäre wenn du Englischlehrer bei (beliebiger Eikaiwa Schule) wärst ,-)
    Polizeiwache, gewaltsamer Drogentest… etc.pp
    (Alternativ stell dir vor du wärst Afroamerikaner in abgerissenen Jeans in Beverly Hills Hinter dem Steuer eines… sagen wir mal Mercedes 600SL angetroffen worden.) 😉
    Vor dem Schengen Abkommen hätte ich dir auch noch 3er BMW(Cabrio), lange Haare und Holländische Grenze als Beispiel nennen können.
    (Lt. einer Polizisten eine 3er Gewinncombo auf Dope)

    Das dumme ist du weist ev. garnicht wie sehr dir schon dei „Deutschen-Karte“ geholfen hat an dem Abend. :-/

    @Umiji
    Hat man dir etwa auch „den Witz“ erzählt? 😀

  17. […] 1. Fick dich, japanische Polizei […]


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