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Foto-Februar: Fritzes Fazit

Posted in fritze hier und anderswo by fritz on 2. März 2011

Der kürzeste Monat im Jahr war dann doch sehr anspruchsvoll für meine Kamera und mich…


Puppenaugen, genommen aus einer Serie zu einer Puppenklinik in Berlin, wo ich im Februar fotografieren war, der Eintrag dazu kommt demnächst

Zuerst ein paar Zahlen: Ich habe diesen Monat über 2.300 Fotos gemacht, der Großteil davon während der Berlinale. Abgedruckt wurde von diesen Bildern nur ein(!) Foto – und das war nicht mal von der Berlinale. Online und in anderen Medien wurden in diesem Monat von mir ca. 60-70 Bilder veröffentlicht. Zusammengerechnet ergibt das eine Zuschauer-/Leseranzahl von ein paar tausend bis zwei Millionen pro Tag (laut den offiziellen Zahlen dieser Medien).
Zusätzlich hab ich in diesem Monat noch ein paar mal als Kameramann gearbeitet. Das wird wohl in Zukunft immer öfter auf mich zukommen, da immer mehr Redaktionen und Zeitungen nach Videos für den Onlinebereich schreien, aber es dort meist keiner kann. Da muss dann immer der Fotograf ran.

In diesem Monat habe ich absolut kein Geld mit der Fotografie verdient, sondern nur mit Textbeiträgen. Dort dann dafür auch mit guten Aufträgen. Texte fallen mir allerdings immer noch etwas schwerer als Fotoaufträge. Wenn ich Fotografieren soll, ist die Aufgabenstellung klar: ich geh irgendwo hin und mach die Bilder. Bei Texten brauchts mehr Vorbereitung und eine intensivere Auseinandersetzung im Nachhinein. Bei nem Text kann man auch viel mehr falsch machen, ein Foto ist meist eindeutig, entweder gut oder schlecht.
Doch nach den zwei Wochen der Berlinale hatte ich auch echt wieder Bock zu schreiben. Ganz ohne Schreiben kann ich eben nicht, es muss nur ausgeglichen sein.


Ein Berlinale-Film, der gerade durch den Projektor läuft

Trotzdem habe ich weniger fotografiert, als ich es ursprünglich wollte. Die Berliner Zeitung hat meine Foto-Reihe ausgesetzt, bzw. temporär anders besetzt, aus „Rücksichtsnahme“ mir Gegenüber. Sicherlich kam mir weniger Zeitaufwand während der Berlinale ganz gelegen, aber ein nicht gemachter Auftrag ist eben ein nicht gemachter Auftrag. Am Ende waren sie mehr als froh, dass ich die Reihe wieder übernahm.

Für die Uni-Bewerbung wollte ich auch mehr fotografieren. Da die Deadline für die Bewerbung allerdings schon in zwei Wochen ist (und das alles vorher gedruckt und geschickt sein muss) fällt das wohl flach. Schade, ich kann nur hoffen das Material, was ich jetzt nach Hannover schicke, reicht aus, um die erste Hürde zu nehmen. Ansonsten sagt meine Mappe dann eben das aus, was sie ist: kurzfristig erstellt, von jemanden, der mehr Zeit in die Fotografie hätte investieren sollen, statt sich nebenbei noch anders zu verdienen. Allerdings steh ich dann dahinter, denn so sieht die Wirklichkeit auch aus.

März gestaltet sich erstmal entspannter. Neben der Unibewerbung laufen noch ein paar Aufträge (davon alle als Text). Ich bin noch im Berlinale Arbeitstempo drin: Früh Aufstehen, früh Schlafengehen. Ich versuche so lange wie möglich noch drin zu bleiben, auch wenn regelmäßige Aufträge ausbleiben sollten. Sonst bleibt wieder der Freelance-Feierabend von 5 Uhr früh.

Blog-relevante Sachen in diesen Monat:

Tägliche Updates während der Berlinale haben keine merkbare Veränderung in der Rezeption des Blogs bewirkt, zumindest laut Statistik
– Für die „Mein Block, mein Blog“ Rubrik von spreewild.de hab ich meinen Blog und auch meinen Block vorgestellt
– Irgendein ein sympathischer Leser hat meinen Blog für den Grimme-Online-Award vorgeschlagen. Weiss zwar nicht warum, aber Dankeschön🙂

Soweit die Fakten. Ansonsten bewerte ich Februar positiv. Nicht wegen der Berlinale oder einer Ausstellung meiner Bilder dazu. Ich bewerte es positiv, weil viel anstand und viel erledigt werden konnte. Februar war der erste Monat seit langen, in denen sich spannende Aufträge und bezahlte Arbeiten gut abwechselten. Von mir aus kann das gerne öfter sein, auch wenn ich es in Zukunft vielleicht noch mehr erzwingen muss.

Und zum Schluss noch mein Webvideo-Highlight der Woche, des Monats und des Jahres:

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