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Seifenblasen im Frühling

Posted in foto für zwischendurch, Gedanken by fritz on 22. April 2011

Meine Fotoreihe in der Berliner Zeitung läuft seit Anfang des Jahres. Sie erscheint seit knapp 15 Wochen immer montags. Auch wenn das eine wöchentliche Reihe ist, so habe ich bisher erst acht Bilder dafür gemacht. Entweder weil redaktionell etwas dazwischen kam, es zeitlich bei mir knapp wurde oder ich nicht die Bilder machen sollte. Diese Fotoserien mit wechselnden Themen mache ich nun, mit Unterbrechungen, seit Ende 2007.

Thema für die Reihe derzeit ist „Musikmomente“. Das kann man grob mit „Das Lieblingslied und der Moment dazu“ beschreiben. Es geht darum darzustellen, was das Lied für einen bedeutet oder in welchen Zusammenhang es einen bewegt hat. Das reicht von abstrakt bis grafisch, je nach dem wie leicht der Moment nachzustellen ist.

Thema für das Bild oben war zum gefühlten zehnten Mal „Erinnerungen“, was ich jetzt zusammen mit meiner Chefredakteurin mit Seifenblasen lösen wollte. Ich wollte, dass die Blasen dabei in der Frühlingssonne funkeln und in Lichtpunkten davon schweben. Mit dem Licht und den Wind ist das aber immer so ne Sache.

Solche, ich nenn sie mal „Gefühlsfotos“, also inszenierte Bilder, die eher eine Emotion darstellen als eine Handlung, liegen mir nicht wirklich. Es fehlt mir der weiche Blick für so etwas, für kleine Feinheiten und leise Zwischentöne. Liegt vielleicht daran, dass ich ein Kerl bin und daher eher fürs Grobe zuständig. Weibliche Kollegen kriegen das viel besser hin, aber auch einige männliche. Sollte ich meine Art der Fotografie beschreiben, kommt mir „sanft“ und „feinfühlig“ sicher nicht in den Sinn. Allerdings auch nicht viele andere Eigenschaften, da es mir schwer fällt meinen Stil, sofern ich denn schon einen ausgebildet habe, mit Adjektiven zu beschreiben.

Außer vielleicht „manchmal witzig“.

3 Antworten

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  1. pantaophoto said, on 9. Mai 2011 at 22:49

    Ich habe letztens einmal für eine Studienaufgabe Seifenblasenfotos gemacht. Das ist wirklich garnicht so einfach, wie es am Ende auf den fertigen Fotos aussieht. – Besonders, dass das Model beim pusten nicht zu ulkig aussieht ist sehr schwer.


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