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Aufm Deich

Letzte Woche Mittwoch klingelte abends das Telefon. Ob ich am nächsten Tag ins Hochwassergebiet möchte, Bilder mitbringen. Und filmen. Und Ton aufnehmen. Und kleine Texte machen. Und immer schon unterwegs nach Berlin senden.

Klar kann ich das.
Gerne.

Tatsächlich fotografierte und filmte ich recht wenig. Wir waren zu zweit unterwegs, für eine Agentur in Berlin, welche wiederum von einem Verlag in Hamburg beauftragt wurde. Meine Rolle war mehr die des Redakteurs vor Ort, nicht die des Fotografen. Das übernahm meine Kollegin.
Ständig hing ich am Telefon, sprach mit Offiziellen oder versuchte zu organisieren, wo wir die nächsten Bilder und Interviews herbekommen. Wir sind so spontan hingeschickt worden, dass wir keine Ahnung hatten, was überhaupt vor Ort passierte. Wir sind also rumgefahren, haben Leute gesprochen und sind dorthin gegangen, wo es was zu erzählen gab. Direktes journalistisches Handwerk. Einfach mal losfahren und sich die Geschichte vor Ort suchen. Seit Japan hatte ich nicht mehr so gearbeitet – und ich genoss es sehr.
Erst gegen Ende unseres 19 Stunden Einsatz (um 5 Uhr früh ging es bereits los) hatte ich die Gelegenheit, selbst zur Kamera zu greifen.

Die Anstrengung war eine sehr willkommene Abwechslung. Es war der erste Auftrag seit einer Weile. Gerne mehr davon.

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